Maroni-Buntbarsch (Aequidens maroni)

HEIMAT: Maroni-Fluß in Britisch Guayana.

GESCHLECHTSUNTERSCHIEDE: Halbwüchsige Tiere sind schwer zu unterscheiden, Tiere mit Flossenverlängerungen sind nicht immer eindeutig Männchen. Gegen durchscheinendes Licht betrachtet, fällt die Oberkante des Eingeweidekörpers bei Männchen recht steil nach hinten ab, während die mit der Bauchlinie etwa parallel verlaufende gleiche Linie bei Weibchen den Eindruck eines fast quadratischen Eingeweidekörpers hervorruft.

HINWEISE ZUR ZUCHT: Nicht „Paare“, sondern einen Schwarm Jungfische erwerben! Die sehr friedliche und nicht wühlende Art kann in jedem Gesellschaftsbecken leben und pflanzt sich auch dort fort. Mittelhartes Wasser genügt zur Zucht (dGH bis 12°), Torfzusatz ist zu empfehlen. Unberechenbar im Laichrhythmus: Oft 6 bis 8 Gelege in kurzen Abständen, dann unterschiedlich andauernde Pausen. Jungfische werden sehr lange betreut und wachsen, von einigen Stillstandsstadien abgesehen, recht schnell.

ALLGEMEINES: Erstimport 1936. Trotz seines recht unscheinbaren Aussehens, wohl seiner „gesellschafts(becken)fähigen“ Eigenschaften wegen, nach Cichlasoma meeki der meistgehaltene größere Cichlide. Die etwa in der Körpermitte befindliche dunkle, von einem goldgelben Hof begrenzte Zone ist in Abhängigkeit von ethologisch auswertbaren Stimmungen und Haltungen stark veränderlich. Die mitunter beschriebene Schreckhaftigkeit, die bis zum Tode führen kann, ist keinesfalls arttypisch, sondern hängt mit den Lebensumständen der Tiere zusammen.

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