Streifenbuntbarsch (Aequidens portalegrensis)

HEIMAT: Südbrasilien.

GESCHLECHTSUNTERSCHIEDE: Männchen größer, Kopf- und Nackenpartie stärker, Flossen zugespitzt, Färbung meist dunkler grau, Brustflossen orange. Weibchen kleiner, in der Bauchpartie voller, Flossen abgerundet, Brustflossen schwach gelblich.

HINWEISE ZUR ZUCHT: Bei allen Temperaturen im Bereich von 15 bis 30 °C haltbar. Keine Anforderungen an die Wasserbeschaffenheit (noch bei 20 °dGH zu züchten!) außer guter Durchlüftung. Besondere Einrichtung des Aquariums unnötig, da die Art mitunter stark wühlt und auf Bepflanzung keine Rücksicht nimmt. Der Laich wird an großen Steinen, Wurzeln, Blumentöpfen, sogar an den Scheiben des Beckens abgelegt. Gelege über 800 Eier sind keine Seltenheit. Nach spätestens 4 Tagen sind die Jungen geschlüpft und werden in ständig neu ausgewühlte Gruben verfrachtet. Weitere vier Tage später schwimmen sie frei und wachsen bei guter Fütterung in wenigen Wochen auf 5 cm Größe heran. Dann stockt oft das Wachstum und schreitet erst nach etwa 4 Wochen weiter voran.

ALLGEMEINES: 1913 eingeführt und lange beliebter Aquarienfisch gewesen. Heute recht selten und zeitweilig vom Aussterben bedroht. Durch Verwechslung der Jungfische wird die Art im zoologischen Handel leider oft als A. itanyi Purho 1943 angeboten, sie läßt sich jedoch von gleichgroßen jungen A. itanyi durch die schmutziggraue Grundfarbe leicht unterscheiden, während die A. itanyi immer blank gelblich sind.

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